Risk

Risk Management

Im Rahmen der Liquiditätssicherung sind je nach Branche und Unternehmensgröße verschiedene Risiken zu berücksichtigen, z.B. das

  • Liquiditätsrisiko als Gefahr, dass das Unternehmen selbst zahlungsunfähig wird
  • Zinsänderungsrisiko: Finanzierungen werden teurer als angenommen
  • Währungsrisiko: Werte von Im- und Exporten ändern sich aufgrund von Devisenkursschwankungen
  • Kreditrisiko: Umsatzerlöse, Kreditzusagen fallen aus

Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung solcher Risken werden im Cash, Treasury und Risk Management ergriffen, wobei diese Abteilungen im Mittelstand nicht selten aus nur zwei bis drei Personen bestehen. Umso wichtiger ist es, eine Softwarelösung zu nutzen, die dabei hilft, den Überblick über alle Finanzgeschäfte und Cashflows zu bewahren, sei es lokal oder global.

Trinity TMS unterstützt wirkungsvoll bei der Klassifizierung, Quantifizierung und Reduzierung der zuvor genannten Finanzrisiken.

„Der klar strukturierte und stets aktuelle Überblick über das globale Fremdwährungsrisiko der Unternehmensgruppe lässt unser Management und mich besser schlafen als zuvor.“

Holger Schulz, Head of Treasury, TMD Friction Holdings GmbH

Inhalt

Währungsrisiko

Im globalen Handel haben Unternehmen oft mit Fremdwährungen zu tun und können eine Fakturierung in EUR nicht durchsetzen. Die Entwicklung der Kurse verschiedener Währungen ist oft kaum vorherzusagen und birgt somit einige Risiken für multinational agierende Unternehmen, die damit zu tun haben.

Zur Reduzierung von Währungsrisiken schließen Sie daher Sicherungsgeschäfte mit Banken oder anderen Kontrahenten nach Maßgabe der unternehmenspolitischen Vorgaben. Nicht selten werden hierzu Hedge Ratios definiert, die zur einfachen Orientierung bei der Optimierung der Absicherungsquote für bestimmte Währungen genutzt werden können.

Ein Treasury Management System unterstützt den Corporate Treasury Manager bei der Identifizierung der Devisenrisiken, Ihrer Absicherung, der laufenden Überwachung und Dokumentation. Ziel seiner Handlungen ist i.d.R. ein möglichst geringer Verlust durch Währungskursschwankungen durch Abschluss passender Sicherungsgeschäfte bei niedrigen Transaktionskosten.

„TRINITY is easy to work with and has many features that help our team to save time. Our department is now well prepared to support the growth of our operations. Take for instance the process of FX trading; on a daily basis 10-20 deals are traded in our deal platform after which they are automatically imported into TRINITY (including the back-to-back transactions).“

Mattijn Bak, Group Treasurer of Vion N.V., Niederlande

Trinity TMS-Funktionen im Überblick

  • Darstellung der unternehmensweiten Fremdwährungspositionen
  • Befreiung der Tochtergesellschaften vom Devisenmanagement
  • Fälligkeitsüberwachung
  • Erfassung, Abbildung von Devisengeschäften (Spot, Forward, NDF, Optionen etc.)
  • Erweiterte Dokumentation durch Anhängen von Dokumenten oder Link zu DMS
  • Bewertung auf Basis automatisch importierter und historisierter Devisenkurse
  • Aktueller Hedge Status durch Abgleich mit vorgegebenem Hedge Ratio
  • Ermittlung des FX Exposures/Devisenkursrisikos
  • Anbindung an Internethandelsplattformen (z.B. 360T, FXAll)
  • Trennung Front-/(Middle-)/Back Office, Vier-Augen-Prinzip
  • Händler-, Währungs-, Verlustrisiko-Limite
  • Simulation verschiedener Kursentwicklungen
  • Settlement über definierte Standing Instructions
  • Devisen-Netting
  • Automatisiertes Matching (z.B. über Finastra, Broadridge)
  • Automatische Kontierung und Buchung der Cashflows und Bewertungen
ächelnder Mitarbeiter mit verschränkten Armen vor neutralem Hintergrund als Symbol für Kompetenz und persönliche Betreuung.

Nutzen

Maximale Transparenz und Risikoreduktion

  • Aktuelle Übersicht über unternehmensweite FX-Risikopositionen
  • Verbesserte Einschätzung der Auswirkungen einzelner Währungen
  • Optimierte Devisenkursabsicherung durch Abgleich mit Hedging Policy
  • Währungsdifferenzierte Planung und Simulation
  • Flexible Pivot-Analyse und Auswertungen
  • Limitüberwachung

Zeit- und Kosteneinsparungen

  • Darstellung der Währungseffekte und zu vermeidender Verluste
  • Optimierung der Absicherung durch Vermeidung von Übersicherung
  • Einsparung von Transaktionskosten durch Devisen-Netting

Prozessoptimierung

  • Straight Through Processing vom Abschluss der Sicherungsgeschäfte bis zur Verbuchung im ERP möglich
Revisionssicherheit:
  • Übersichtliche Abbildung aller Devisenpositionen, -cashflows und Kurssicherungen
  • Jederzeitige Nachvollziehbarkeit durch Audit Trail und Historisierung der Marktdaten
  • Individuelle Berechtigungsprofile für Anwender im Front-/Middle-/Back Office
  • Vier-Augen-Prinzip
  • Automatisierte Workflows auf Basis vorgegebener Regeln

Zinsrisiko

Zins ist der (Markt-)Preis für überlassenes Geld. Leiht sich ein Unternehmen Geld bei einer Bank zu einem festen Zinssatz, ist die Berechnung der Schuldzinsen für den fixierten Zeitraum einfach und das Risiko, Verluste durch Zinsänderungen zu erleiden, verbleibt beim Gläubiger der Forderung. Auf den ersten Blick günstiger erscheinen deshalb variable Verzinsungen, bei denen sich der Zinssatz für das geliehene Geld im Zeit Ablauf ändert. Bei kurzfristigen Finanzierungen kann ein Unternehmen möglicherweise kleine Zinssteigerungen in Kauf nehmen, bei langfristigen Investitionen möchte aber niemand, dass die Kosten aus dem Ruder laufen. Ist die Vereinbarung eines festen Zinssatzes für den geplanten Zeitraum zu teuer, so können Zinsänderungsschwankungen durch verschiedene Sicherungsinstrumente reduziert oder sogar kompensiert werden. Gebräuchlich sind z.B. Zinsswaps, bei den variable Zinszahlungen gegen fixe getauscht werden, ohne dass die ursprüngliche Finanzierung dabei verändert werden muss.

Ähnlich dem Devisenmanagement werden Zins-Sicherungsgeschäfte mit Banken oder anderen Kontrahenten nach Maßgabe der unternehmenspolitischen Vorgaben geschlossen. Neben den reinen Transaktionskosten des Zinsderivats sind dessen Eignung hinsichtlich Laufzeiten- und Volumenkongruenz, der Gefahr eines Ausfalls des Kontrahenten und weiterer Aspekte zu betrachten.

Das Treasury Management System unterstützt den Corporate Treasury Manager bei der Identifizierung der Zinsrisiken, deren Absicherung, der laufenden Überwachung und Dokumentation. Ziel seiner Handlungen ist i.d.R. ein möglichst geringer Verlust infolge von Zinsschwankungen durch Abschluss passender Sicherungsgeschäfte bei niedrigen Transaktionskosten.

Taschenrechner vor gestapelten Münzen und Häusern im Hintergrund als Symbol für Finanzierung, Kalkulation und Planung.

Trinity TMS-Funktionen im Überblick

  • Darstellung der unternehmensweiten Zinsgeschäfte und Zinssicherungen
  • Zentralisiertes Zinsrisikomanagement möglich
  • Fälligkeitsüberwachung
  • Erfassung, Abbildung von Zinsderivaten (Swaps, Caps, Floors, Forward Rate Agreements, Swaptions, Cross Currency Swaps etc.)
  • Erweiterte Dokumentation durch Anhängen von Dokumenten oder Link zu DMS
  • Bewertungen inklusive Credit/Debit Value Adjustment (CVA/DVA)
  • Automatisch importierte und historisierte Zinssätze und Zinsstrukturkurven
  • Trennung Front-/(Middle-)/Back Office, Vier-Augen-Prinzip
  • Händler-, Währungs-, Verlustrisiko-Limite
  • Simulation verschiedener Zinsentwicklungen
  • Settlement über definierte Standing Instructions
  • Automatische Kontierung und Buchung der Cashflows und Bewertungen

Nutzen

Maximale Transparenz und Risikoreduktion

  • Aktuelle Übersicht über unternehmensweite Zins-Risikopositionen
  • Optimierte Zinssicherung weltweit
  • Bewertung (z.B. DCF)
  • Flexible Pivot-Analyse
  • Limitüberwachung

Zeit- und Kosteneinsparungen

  • Optimierung der Absicherung durch Vermeidung von Übersicherung
  • Einsparung von Transaktionskosten durch Nutzung passender Zinsderivate

Prozessoptimierung

  • Straight Through Processing vom Abschluss der Sicherungsgeschäfte bis zur Verbuchung im ERP möglich
Revisionssicherheit
  • Jederzeitige Nachvollziehbarkeit durch Audit Trail und Historisierung der Geschäfts- und Marktdaten
  • Individuelle Berechtigungsprofile für Anwender im Front-/Middle-/Back Office
  • Vier-Augen-Prinzip
  • Automatisierte Workflows auf Basis vorgegebener Regeln

Warenpreisrisiko

Im produzierenden Gewerbe spielen Rohstoffe seit jeher eine bedeutende Rolle bei der Planung der Liquidität eines Unternehmens. Gerne kauft man sie, wenn die so genannten Commodities gerade günstig sind, kann aber meist nur eine bestimmte Menge davon bis zur Bearbeitung lagern – sei es aus Platzgründen oder weil die Rohstoffe verderblich sind.

Für eine kontinuierliche Produktion muss die Supply Chain gesichert sein und damit der Käufer Preisschwankungen nicht vollkommen schutzlos ausgeliefert ist, werden langfristige Verträge mit möglichst gleichbleibenden Konditionen ausgehandelt. Dies ist nicht für alle Waren möglich und auch nicht immer dauerhaft einzuhalten. Höhere Gewalt wie Pandemien, Lieferengpässe durch Embargos oder auch Naturkatastrophen haben gezeigt, wie schnell in einer globalisierten Wirtschaft optimierte Lieferketten empfindlich gestört werden können.

Um weiter bestehen zu können, müssen Unternehmen neue Quellen ausfindig machen und Preise in Kauf nehmen, die ihre Liquidität mitunter stark beanspruchen. Dauert die Suche nach Ersatzlieferanten zu lange, kann es sogar zu Umsatzverlusten kommen, weil die Endkunden abspringen und sich andere Produzenten suchen. Insofern macht es Sinn, die Auswirkungen von Warenpreisschwankungen in die Liquiditätsplanung einzubeziehen.

Dabei sind nicht nur die typischen lagerfähigen Rohstoffe wie Metalle, Agrarerzeugnisse und Treibstoffe, sondern auch Energie, Hilfs- und Betriebsstoffe wie insbesondere Gas, Strom und Wasser und einzelne Fertigungskomponenten (z.B. Mikroprozessoren) zu beachten.

So unterschiedlich die jeweiligen Commodities auch sind, sie bilden aufgrund Ihrer Preisschwankungen den Basiswert derivativer Finanzinstrumente, die zur Absicherung der Volatilität eingesetzt werden. Diese ähneln sehr den Kurssicherungsinstrumenten im Devisenbereich (Forwards und Swaps) und werden um standardisierte Terminkontrakte (Futures) ergänzt.

Auch, wenn der Wareneinkauf spezielle Systeme für den Bezug von Rohstoffen, Energie und anderen grundlegenden Komponenten nutzt, um die Supply Chain zu überwachen, müssen die damit verbundenen Zahlungsströme in der Planung der Finanzen berücksichtigt werden.

Ein Treasury Management System unterstützt den Corporate Treasury Manager bei der Identifizierung der Warenpreisrisiken und deren Absicherung. Ziel der Aktivitäten ist eine Eindämmung der Volatilität der Bezugspreise durch Abschluss entgegenwirkender Finanzinstrumente bei niedrigen Transaktionskosten.

Trinity TMS-Funktionen im Überblick

  • Darstellung der zahlungswirksamen Warenterminkontrakte
  • Erfassung, Abbildung von Commodity Derivatives (Forward, Optionen etc.)
  • Berücksichtigung von Börsenplatz, Bezugsmenge und Basispreis
  • Erweiterte Dokumentation durch Anhängen von Dokumenten oder Link zu DMS
  • Fälligkeitsüberwachung
  • Definition der Commodities ähnlich Fremdwährungen
  • Aktueller Hedge Status durch Abgleich mit vorgegebenem Hedge Ratio
  • Ermittlung des Exposures
  • Trennung Front-/(Middle-)/Back Office, Vier-Augen-Prinzip
  • Simulation verschiedener Kursentwicklungen
  • Settlement über definierte Standing Instructions
  • Automatische Kontierung und Buchung der Cashflows

Nutzen

Maximale Transparenz und Risikoreduktion

  • Übersicht über unternehmensweite Preisrisiken und Absicherungen
  • Verbesserte Einschätzung der Auswirkungen einzelner Warenpreisänderungen
  • Optimierung der Entscheidungsgrundlage zur Liquiditätssteuerung
  • Differenzierte Planung und Simulation
  • Flexible Pivot-Analyse und

Zeit- und Kosteneinsparungen

  • Verbesserte Liquiditätsplanung durch Risikoeinschränkung
  • Schnelle Ermittlung der zu vermeidenden Verluste/Zwischenfinanzierungen
  • Optimierung der Sicherungsstrategie durch Vermeidung von Übersicherung
Revisionssicherheit
  • Übersichtliche Abbildung aller Positionen, -cashflows und Preissicherungen
  • Jederzeitige Nachvollziehbarkeit durch Audit Trail und Historisierung der Preise
  • Individuelle Berechtigungsprofile für Anwender im Front-/Middle-/Back Office
  • Vier-Augen-Prinzip
  • Automatisierte Workflows auf Basis vorgegebener Regeln

Best Practice

Da die Planung und Sicherung der Liquidität die wichtigste Aufgabe der Finanzabteilung eines Unternehmens ist, hat Trinity zur Best Practice in diesem Bereich einige Blog-Beiträge veröffentlicht:

Case Studies